Rain, eine CEO der Generation Z, die eine Social-Media-Agentur mit einem sechsstelligen Umsatz führt, sagte, ein kürzliches Gespräch mit einer potenziellen Praktikantin habe ihre Sicht auf die Stereotype über den Ruf ihrer Generation am Arbeitsplatz verändert. In einem TikTok-Video, das unter dem Account @rainjg13 veröffentlicht wurde, beschrieb sie, wie sie die Bewerberin fragte, ob sie sich die Website oder den Instagram-Auftritt des Unternehmens angesehen habe und ob ihr einer der Kunden besonders aufgefallen sei.

Laut Rain sagte die Bewerberin zunächst, sie habe auf der Website einige Podcast-Ausschnitte gesehen, könne aber keinen Kunden nennen, den sie interessant gefunden habe. Auf direkte Nachfrage räumte sie ein, dass sie sich nicht mit den Inhalten des Unternehmens beschäftigt hatte. Rain sagte, sie habe das Gespräch beendet, da sie den Austausch als Zeichen dafür verstanden habe, dass die Kandidatin sich nicht bemüht hatte, sich über das Unternehmen zu informieren.

Rain sagte, einige Bewerberinnen und Bewerber der Generation Z, mit denen sie gesprochen habe, hätten wenig Begeisterung für die Arbeit gezeigt. Zugleich beschäftige sie aber auch Angehörige der Gen Z, die fleißig und produktiv seien. Die Erfahrung habe sie zu der Annahme gebracht, dass manche Kritik an der Professionalität und Arbeitsmoral jüngerer Beschäftigter eine gewisse Grundlage haben könnte. Sie merkte jedoch an, dass ihr Bericht ihre persönlichen Erfahrungen widerspiegele.

Laut dem Artikel der Quelle erreichte das Video fast 611.000 Aufrufe und erhielt 1.924 Kommentare. Einige Kommentierende sagten, sie hätten Bewerberinnen und Bewerber erlebt, die kaum etwas über die Unternehmen wussten, bei denen sie sich vorstellten. Andere wandten sich gegen die Verallgemeinerung nach Generationen und argumentierten, dass es in jeder Altersgruppe unprofessionelle Beschäftigte gebe und viele Gen-Z-Mitarbeitende gute Arbeit leisteten.

The Daily Dot erklärte, die Angaben Rains zu dem Bewerbungsgespräch nicht unabhängig überprüfen zu können.

Quellen: The Daily Dot.