Das MCP-Setup eines Creators mit acht Tools führt verstreute Notizen, gespeicherte Posts, Gesprächstranskripte und Recherchematerial in einem Arbeitsablauf für die Erstellung und Planung von Social-Media-Inhalten zusammen. Im Zentrum des Stacks steht Buffer, das der Autor nutzt, um Ideen festzuhalten, Posts in eine Warteschlange einzureihen und die Performance mithilfe eines KI-Assistenten auszuwerten.
MCP, kurz für Model Context Protocol, ermöglicht es einem KI-Assistenten, sich mit anderen Diensten zu verbinden und Aufgaben mithilfe natürlichsprachlicher Anfragen auszuführen. Der Autor beschreibt die Verbindungen als Möglichkeit, zwischen Tools zu wechseln, ohne Ideen manuell zwischen verschiedenen Apps hin- und herkopieren zu müssen. Das Setup nutzt offizielle Integrationen auf OAuth-Basis, die Nutzer über ihre gewohnte Anmeldung autorisieren und später wieder widerrufen können.
Die Tools teilen sich in die Bereiche Ideensammlung und Post-Erstellung auf. Notion speichert die Notizen und Ressourcen des Creators, während Sublime gespeicherte Zitate, Artikel und Social-Media-Posts enthält. Granola liefert Transkripte von Gesprächen, und Elicit hilft bei der Recherche zu Aussagen in Inhalten. Google Workspace unterstützt die Verwaltung von E-Mails und Kalendern. Canva und Descript helfen bei der Erstellung visueller Inhalte und Videos, während Buffer dazu dient, Ideen zu sammeln, fertige Posts zu planen und Ergebnisse zu überprüfen.
Buffer ist die Schaltzentrale des Arbeitsablaufs. In Verbindung mit Claude ermöglicht es dem Autor den Zugriff auf Social-Media-Kanäle, eine Veröffentlichungswarteschlange, eine Ideenübersicht und Analysen. Ideen lassen sich speichern, indem der Assistent gebeten wird, sie zu Buffer hinzuzufügen. Anschließend können sie weiterentwickelt und später eingeplant werden. Der Autor sagt, dass sich Analysen für Zeiträume von bis zu einem Jahr abrufen lassen und die Ergebnisse nach Kanal oder Tag gefiltert werden können. Die Kennzahlen werden täglich aktualisiert, und welche Werte verfügbar sind, hängt davon ab, welche Kennzahlen die jeweilige Social-Media-Plattform unterstützt.
Die übrigen Integrationen speisen Material in diesen Prozess ein. Der Autor nutzt Notion, um vorhandene Notizen zu durchsuchen und Möglichkeiten zu entwickeln, Ressourcen zu bewerben. Granola-Transkripte können nach Ideen aus Gesprächen durchsucht werden. Mit Sublime kann der Assistent die gespeicherte Sammlung des Creators durchsuchen; neues Material muss jedoch weiterhin in der Sublime-App oder über die Browser-Erweiterung gespeichert werden. Elicit dient dazu, Forschungsergebnisse zu vergleichen und Ideen zu überprüfen, bevor daraus Posts werden.
Für die Produktion kann Canva den Text für ein Karussell übernehmen und Zugriff auf vorhandene Vorlagen und Design-Assets bieten. Der Autor stellt die Designs jedoch in Canva fertig und exportiert sie dort. Descript lässt sich über ein Gespräch mit Claude nutzen, um Videos zu bearbeiten, Füllwörter zu entfernen, den Ton zu verbessern, Untertitel hinzuzufügen und Clips auszuwählen. Der Autor weist darauf hin, dass die Bearbeitungen auf die KI-Credits und Medienminuten eines kostenpflichtigen Descript-Abos angerechnet werden und das fertige Video weiterhin in Descript überprüft werden muss.
Der Artikel stellt den Stack als ein System dar, das sich mit der Zeit entwickelt hat, und nicht als eine Liste von Tools, die Creator alle auf einmal übernehmen müssen. Der Autor sagt, dass das eigene Setup mit Notion begann und sich erweiterte, als weitere Tools hinzukamen. Für einige Integrationen sind kostenpflichtige Abos erforderlich. Wer viele davon nutzt, benötigt möglicherweise auch ein kostenpflichtiges Abo für den KI-Assistenten.
Quellen: Buffer Blog.