Die US-Zwischenwahlen 2026 finden am 3. November statt. Das Ergebnis wird die Zusammensetzung des Kongresses bestimmen und die verbleibenden Jahre der Amtszeit von Präsident Donald Trump beeinflussen. Wähler, die noch keinen Stimmzettel abgegeben haben, können über Vote.org, USA.gov oder die Wahlbehörden ihres Bundesstaates und ihrer örtlichen Verwaltung Informationen zu den Wahlen finden.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatten bereits mehr als 51 Millionen Amerikaner bei den Wahlen 2026 ihre Stimme abgegeben. Wähler, die per Briefwahl abstimmen, sollten die Anforderungen ihres Bundesstaates sorgfältig prüfen. In den meisten Bundesstaaten müssen per Post versandte Stimmzettel spätestens am Wahltag den Poststempel tragen; ein verspäteter Poststempel kann die Stimme ungültig machen. Wer einen Stimmzettel beantragt, ihn aber noch nicht erhalten hat, sollte sich so bald wie möglich an die Wahlbehörde wenden.
Einige Bundesstaaten stellen außerdem ausgewiesene Einwurfboxen für Stimmzettel bereit. Auf den Websites der Wahlbezirke sind deren Standorte in der Regel aufgeführt; dazu können Bibliotheken und Parks gehören. Zu den Bundesstaaten, die Optionen mit Einwurfboxen anbieten oder vorschreiben, zählen Kalifornien, Colorado, Delaware, Georgia, Florida, Kentucky, New Jersey, Nevada, Maryland, Michigan, Oregon, Rhode Island, Utah, Virginia und Washington.
Arkansas, Louisiana, Mississippi, Missouri, North Carolina, Oklahoma, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas und West Virginia verbieten Einwurfboxen dagegen, den vorliegenden Informationen zufolge. Wähler in diesen Bundesstaaten sollten sicherstellen, dass ihr Stimmzettel ordnungsgemäß den erforderlichen Poststempel trägt, und die Anweisungen ihrer örtlichen Wahlbeamten befolgen.
Wähler, die ihre Stimme lieber persönlich abgeben möchten, werden anhand der für die Registrierung verwendeten Adresse einem Wahllokal zugewiesen. In vielen Bundesstaaten ist eine vorzeitige persönliche Stimmabgabe möglich, in manchen Fällen bereits bis zu einem Monat vor dem Wahltag. Die Öffnungszeiten der Wahllokale und die Zeiträume für die vorzeitige Stimmabgabe unterscheiden sich je nach Bundesstaat. Daher sollten Wähler die Einzelheiten bei ihrem Wahlregisterführer oder über einen offiziellen Wahllokalfinder prüfen, wie ihn etwa Vote.org und die National Association of Secretaries of State anbieten.
Auch die Anforderungen an den Identitätsnachweis unterscheiden sich im ganzen Land. Einige Bundesstaaten verlangen, dass Wähler einen Identitätsnachweis vorlegen, während andere einer Person ohne Ausweis erlauben können zu wählen, nachdem sie ein Formular zur Identitätsfeststellung ausgefüllt hat. Wähler dürfen persönliche Notizen, Wahlleitfäden und Musterstimmzettel mit in die Wahlkabine nehmen. Menschen mit Behinderungen können je nach benötigter Unterstützung an einen anderen Ort verwiesen werden.
Die meisten Bundesstaaten bieten eine Möglichkeit, Briefwahlstimmzettel zu verfolgen. Wähler finden den entsprechenden Dienst über die Website des Wahlregisterführers ihres Bundesstaates oder telefonisch unter 866-OUR-VOTE (866-687-8683).
Ein Stimmzettel darf nur aus einer gültigen rechtlichen Grundlage gemäß dem National Voter Registration Act angefochten werden. Wird die Registrierung eines Wählers in einem Wahllokal angefochten, kann der Wähler dennoch einen vorläufigen Stimmzettel abgeben. Den vorliegenden Informationen zufolge dürfen Bundesbeamte und Strafverfolgungsbehörden Wahlmaschinen rechtlich weder beschlagnahmen noch Stimmzettel für ungültig erklären oder die Auszählung stoppen.
Elektronische Wahlsysteme werden von der US Election Assistance Commission und den Wahlbeamten überwacht. Obwohl Sicherheitsstudien Schwachstellen festgestellt haben, sagen die in den Informationen zitierten Forscher zur Wahlsicherheit, dass diese Probleme nicht zu einer Beeinflussung von Wahlen geführt hätten. Sie sehen stattdessen Desinformation, die zunehmend durch künstliche Intelligenz ermöglicht wird, als eine große Bedrohung für die Integrität von Wahlen an.
Quellen: Mashable.