Bei den US-Zwischenwahlen 2026 gab es eine Reihe historischer Siege bei Wahlen auf Ebene der Bundesstaaten und des Bundes. Mehrere Kandidatinnen und Kandidaten werden als erste Personen aus ihren jeweiligen Gemeinschaften die entsprechenden Ämter bekleiden. Den Wahlergebnissen zufolge konnten die Demokraten zudem in mehreren Gouverneurswahlen hinzugewinnen.
In Georgia wurde die designierte Gouverneurin Keisha Lance Bottoms als erste Schwarze Frau in der Geschichte der USA zur Gouverneurin gewählt. Außerdem ist sie die erste Demokratin seit 25 Jahren, die dieses Amt bekleidet. Deb Haaland aus New Mexico, eine ehemalige US-Innenministerin, wurde als erste indigene Frau zur Gouverneurin gewählt und erhielt mehr als 57 Prozent der Stimmen.
Texas wählte die Demokratin Gina Hinojosa, die den ehemaligen Gouverneur Greg Abbott besiegte und damit die erste Latina an der Spitze des Bundesstaates wurde. In Kalifornien wurde der ehemalige US-Gesundheitsminister Xavier Becerra als erster Latino von den Wählerinnen und Wählern des Bundesstaates zum Gouverneur gewählt. Dem Bericht zufolge trat Romualdo Pacheco, Kaliforniens erster Latino-Gouverneur, 1875 sein Amt an, nachdem er seinen Vorgänger abgelöst hatte, statt in das Amt gewählt worden zu sein.
Ohio wählte Amy Acton zur ersten Gouverneurin des Bundesstaates. Sie besiegte Vivek Ramaswamy, und die Demokraten kehrten nach 20 Jahren Abwesenheit ins Gouverneursamt zurück. Wisconsin wählte David Crowley zum ersten Schwarzen Gouverneur des Bundesstaates. Nevadas Generalstaatsanwalt Aaron Ford wurde nach seinem Sieg in einem zuvor von einem Republikaner gehaltenen Sitz der erste Schwarze Gouverneur des Bundesstaates.
Byron Daniels aus Florida, der einzige republikanische designierte Gouverneur unter den hier hervorgehobenen, wurde zum ersten Schwarzen Gouverneur des Bundesstaates. Der Bericht nennt außerdem den amtierenden Gouverneur von Maryland, Wes Moore, neben Bottoms, Crowley und Ford als Schwarzen Gouverneur.
Auch bei den Senatswahlen gab es weitere Premieren. Chris Pappas aus New Hampshire wurde als erster offen schwuler Mann in den US-Senat gewählt. Minnesotas Vizegouverneurin Peggy Flanagan wurde die erste indigene Frau im Senat. Abdul El-Sayed aus Michigan wurde nach einem viel beachteten Wahlkampf als erster Muslim in den US-Senat gewählt.
Quellen: Mashable.
